Son & Charanga
Kubanische Grundlagen: Tres, Clave, Son montuno, Guaracha und der leichtere Charanga-Klang.
SAAL VI
Vierzig Aufnahmen, acht Hörwege: von den kubanischen Wurzeln bis zur Timba, von New York über San Juan und Caracas nach Cali.
Salsa ist kein einzelner, sauber begrenzter Musikstil. Die Auswahl ordnet nach historischen Linien, Szenen und Produktionsorten. Überschneidungen sind deshalb Absicht: Ein puerto-ricanischer Musiker kann zugleich Teil der New Yorker Salsa dura sein; Songo ist ein Vorläufer der Timba, nicht bloss ein anderer Name dafür.
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Kubanische Grundlagen: Tres, Clave, Son montuno, Guaracha und der leichtere Charanga-Klang.
Bläsersätze, Jazzharmonik und afrokubanische Rhythmik zwischen Havanna, Mexiko-Stadt und New York.
Posaunen, lange Montunos, Soneros und Barrio-Erfahrung: das druckvolle Fania-Umfeld der 1970er.
Sonero-Tradition, Bomba und Plena, Combo-Klang und einige der prägnantesten Chöre der Salsa.
Caracas, Posaunensound, robuster Tumbao und extrovertierte Soneros: eine eigenständige Salsa-brava-Szene.
Medellín, Barranquilla und Cali: eigene Orchester, Stadthymnen und afro-kolumbianische Perspektiven.
Liebestexte, Balladenmelodik und polierte Arrangements: die zweite grosse Welle seit den 1980ern.
Kuba nach 1959: Funk, neue Basskonzepte, Breaks und komplexe Arrangements von Songo bis Timba.